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Anleitungen ::: Ein Virus
hat das System befallen und erste Panik bricht aus. Jetzt heisst es
vor allem Ruhe bewahren - Schritt für Schritt geht es dem Virus an
den Kragen.
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schnelle Kurzanleitung |
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| unter Downloads gewünschte
Virenscanner runterladen |
| alle laufenden Programme beenden |
| Virenscanner nacheinander (aber nicht
parallel) starten |
| falls möglich auf neueste Virensignaturen
updaten |
| das System mitsamt allen Medien
ausführlich scannen lassen |
| bei Virenfund Versuch des automatischen
Entfernens, |
| ansonsten ggf. Quarantäne Modus |
| für Adware, Spyware und Co darauf
spezialisierte Scanner nutzen |
| erst als allerletzte Möglichkeit das
System neu aufsetzen: |
| - vorab wichtige Daten sichern |
| - Festplatte formatieren |
| - Daten neu aufspielen |
| - Virenscanner als
Hintergrundwächter nutzen |
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Viren finden und entfernen |
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Bei Verdacht auf einen Virus sollte man als erstes
seinen Rechner mit einem Anti Virus Programm untersuchen. In
unserer Rubrik Downloads gibt es die Kategorie
Virenscanner. Hier finden Sie leistungsstarke Anti Virus
Software. Wir empfehlen,
dass Sie mehrere Virenscanner nutzen. Denn nicht jeder Virenscanner
erkennt die gleichen Viren. Auch TOP Produkte erkennen nicht alle
Störenfriede. Je nach Scantechnologie und Virentyp kann mal das eine, mal
das andere Produkt besser sein. Virenscanner sollten lediglich nicht
parallel ausgeführt werden, da sich diese gegenseitig stören können.
Also einfach nach einem erfolgten Scan Durchlauf den einen Scanner
schließen und den nächsten starten. Ansonsten empfiehlt es sich,
dauerhaft eine Anti Virus Software als Hintergrundwächter laufen zu
lassen. So wird der Rechner auch vor Neubefall geschützt.
Schauen Sie sich alle Virenscanner an und laden Sie
sich Ihre Favoriten runter. Schließen Sie nun alle offenen
Anwendungen und beginnen Sie mit der Installation des ersten
Virenscanners. Viele Anti
Virus Produkte haben eine integrierte Update Funktion. Damit werden
nicht nur Programmdateien auf den neusten Stand gebracht, sondern
vor allem die Datei mit den aktuellen Virensignaturen. Täglich
tauchen neue Viren sowie Virenvarianten auf. Deshalb ist es
besonders wichtig, dass die neuesten Virendefinitionen vorhanden
sind. Ein Scanner ist nur so gut wie seine Daten, mit denen er
arbeiten kann. Nach erfolgtem Update (falls möglich) kann es auch
schon losgehen. Es
empfiehlt sich, das komplette System zu scannen. Auch wenn dies
teils über eine Stunde dauert, ist es absolut notwendig, alle
Dateien auf einen Virenbefall zu überprüfen. Bei manchen
Virenscannern gibt es die Option, zusätzlich komprimierte Ordner zu
scannen. Auch wenn dies länger dauert, sollte man sich bei einem
dringenden Verdacht diese Zeit nehmen.
Gibt das Anti Virus Programm eine Warnmeldung auf
(möglichen) Virenbefall aus, so ist es sinnvoll, sich zunächst den
Virennamen zu notieren. Bei späteren Rückfragen ist es immer gut,
alle Infos parat zu haben. Je nach Virenscanner gibt es nun mehrere
Optionen. Falls möglich, sollte versucht werden, den Virus direkt zu
entfernen. Manche Viren sind hartnäckig und sind so fest im
Speicher, dass sich diese nicht direkt aus diesem vertreiben
lassen. Einmal geladen, verteidigen sie ihre Position. Viele Scanner
haben die Option, solche Viren nach einem Booten des Systems noch
vor Laden der Systemdateien zu entfernen. So können sich viele
Virentypen nicht mehr gegen das Entfernen verteidigen. Eine
entsprechende Option sollte vom Scanner - insofern er dies
unterstützt - automatisch angezeigt werden.
Falls ein neuer Virentyp gefunden wurde oder der
Virus nicht aus dem System entfernt werden konnte, gibt es bei den
meisten Anti Virus Programmen einen sogenannten Quarantäne Modus.
Viren werden soweit es geht unschädlich gemacht und stehen dort
unter Beobachtung, bis es weitere Möglichkeiten zur kompletten
Entfernung gibt. |
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Spyware/Adware Scanner |
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Je nach Virenart kann es erforderlich sein, einen
spezielleren Scanner anzuwenden. So gibt es die Rubrik der Spyware
sowie Adware. Diese Produkte haben sich auf jene Virenarten
spezialisiert und haben auf diesem Teilgebiet meist sogar eine bessere
Erfolgsrate als TOP Produkte aus der Reihe der
allgemeinen Virenscanner. Auch werden meist noch viele andere
Übeltäter wie Trojaner, Backdoors, Malware und Keylogger von Anti
Spyware/Adware Produkten erkannt sowie entfernt. |
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das System durchleuchten (HijackThis) |
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Ist der Verdacht auf Spyware/Adware oder allgemein
Malware gegeben, die Scanner konnten jedoch noch nichts feststellen,
kann das System dennoch weiter durchleuchtet werden. Die berühmte
Software HijackThis (siehe Downloads, weitere Tools) gibt eine
Übersicht über alle wichtigen Systemstellen und kann einen möglichen
Virenbefall noch weiter aufzeigen. In Anti Virus Foren kann so
schnell Hilfe geholt werden. Experten langt ein kurzer Blick auf
diese Übersicht und schon können sie sagen, welche Trojaner etc.
sich eingenistet haben und welche Programme/Systemprozesse als
verdächtig erscheinen. |
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booten und dann scannen |
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Einige Virenvarianten haben so viel Kontrolle über
das System, dass sie sich auch vor Virenscannern sehr gut tarnen
können. Einmal geladen, können sie sich vor vielen Scannern trotz
bekannter Signatur verstecken. Auch ist das Entfernen meist nicht so
einfach. Hier hilft nur eins: scannen, bevor
sich die Viren nach einem Neustart des Computers wieder in den
Speicher laden. So können alle Datenbereiche auf dem Medium nach
Eindringlingen durchsucht werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeit, um das System neu
zu booten, ohne gleich Windows und die Viren mit zu laden.
Vorraussetzung ist ein bootfähiges und vor allem nicht infiziertes
Medium. Das kann eine Windows CD mit entsprechender Option oder ein
USB Floppy Drive mit eingelegter Bootdiskette sein.
Um von einer
bootfähigen CD zu booten, muss das CD-Rom Laufwerk im Bios als
möglichst erstes Medium angegeben sein, von welchem gebootet werden
soll. Dies kann man ganz einfach kontrollieren: ins Bios Setup des
Computers kommt man direkt nach dem Start des Rechners. Meist durch
Drücken von Tasten wie "Entf" - die entsprechende Taste wird aber in
der Regel eingeblendet. Einmal gedrückt, gelangt man in das Bios
Setup - ein Setup für eher fortgeschrittene Benutzer. Hier gibt es
ein Boot Menü, in welchem man die Reihenfolge der Medien angeben
kann, welche nach Bootinformationen durchsucht werden sollen. Meist
ist die Festplatte (z.B. HDD-0) an erster Stelle. Um von CD-Rom zu
booten (damit sich der Virus nicht gleich wieder von der Festplatte
mitlädt), einfach das CD-Laufwerk an möglichst Position 1 setzen.
Schon wird beim nächsten Start von einer boot-fähigen CD-ROM
gestartet. Bei u.a. Windows 98 oder Windows XP gibt es anschließend
im Menü entsprechende Optionen, um zu einer DOS ähnlichen
Konsole/Shell zu gelangen.
Nun kann der Rechner mit entsprechenden Scannern auf Viren
untersucht werden. Da von einem virenfreien Medium gebootet wurde,
konnten sich die Eindringlinge noch nicht in den Speicher laden und
haben so kaum eine Möglichkeit, sich zu tarnen und sich zu
widersetzen. |
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letzte Möglichkeit - Neuinstallation und Backups
einspielen |
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Wenn der Rechner
trotz mehrerer Scanversuche noch immer von Viren befallen ist und
die Aussicht auf eine erfolgreiche Entfernung nahezu unmöglich
erscheint, gibt es als letzte Möglichkeit nur die Neuaufsetzung des
Systems. Zunächst sollten alle (wichtigen) Daten gesichert werden.
Auch hier haben wir in der Rubrik Downloads - weitere
Tools Programme für Datenbackups. Es ist sinnvoll, die Daten auf
ein externes Medium zu sichern. Denn die Festplatte(n) müssen
komplett geleert werden, damit die Viren wirklich entfernt werden.
Nach erfolgter Formatierung kann das System neu installiert werden.
Anschließend sollte man unbedingt einen Virenscanner
installieren, welcher im Hintergrund aktiv ist und das System
vor einem Neubefall schützt. |
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sinnvoll:
präventiver Schutz |
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Virenscanner sind mehr als
sinnvoll. Auf einem infizierten System können sie Übeltäter oftmals
erkennen und entfernen. Auf einem sauberen System bieten sie
präventiven Schutz, damit Viren erst gar keine Chance haben. Je nach
Technologie dienen sie als Hintergrundwächter und scannen Dateien
automatisch vor deren Ausführung auf Infektionen. Auch können sie
die meisten Nachteile von Sicherheitslöchern kompensieren und
stellen ein absolutes Muss in Sachen Systemsicherheit dar. Einige
Produkte haben eine Immunisierungsfunktion. Bekannte
Hauptangriffsflächen werden hierbei geschützt und kommen so für
Viren ausser Reichweite. |
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regelmäßige Backups |
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Das A und O sind regelmäßige Backups. Denn nicht nur
ein Virus kann die Daten zerstören. Auch ein simpler
Festplattenschaden kann zu einem Totalverlust führen. Es empfiehlt
sich, ein mal im Monat, wenn nicht gar wöchentlich, zu sichern. In
der Rubrik Downloads - weitere Tools finden Sie
entsprechende
Programme mit teils automatisierten Datenbackup Möglichkeiten. |
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