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Lexikon ::: Im Lexikon
finden Sie die häufigsten Begriffe aus dem Bereich der Viren...
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AdWare |
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AdWare ist in Programmen
integrierte Werbung. Diese kann u.a. in Form von Werbebannern oder
Werbe PopUps erscheinen.
Weiter gibt es einige
Virenvarianten, welche Adware in verschiedenste Bereiche des
Rechners integrieren. Anschließend wird dieser mit einer wahren
Werbeflut übersät. Selbst in den Internet Browser werden PlugIns
installiert, wodurch passend zur besuchten Seite entsprechende
Werbung zusätzlich eingeblendet wird. Auch werden so gelegentlich
Informationen vom Benutzer ausspioniert. |
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Backdoors |
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Eine Backdoor ist eine Hintertür
auf einem Computer. Über diese können Angreifer und Hacker mit
entsprechender Software problemlos auf den Rechner zugreifen, Daten
entwenden und die Kontrolle ergreifen.
Eine solche Hintertür wird in der
Regel erst geöffnet, wenn entsprechend schädliche Software
ausgeführt wurde. Schon können Hacker mühelos auf das System
zugreifen. Auch werden Backdoors oft genutzt, um weitere Viren sowie
Würmer auf einem befallenen System auszuführen. |
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Browser
Hijacker |
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Browser Hijacker sind Programme,
welche meist ohne Wissen des Benutzers die Einstellungen des
Internet Explorers (Browsers) manipulieren. So werden unerwünscht
Internetseiten aufgerufen oder Seiteninhalte verändert dargestellt.
Dabei nutzen sie diverse
Sicherheitslücken in der Browsersoftware aus und haben so leichtes
Spiel. Bislang ist nur der Browser "Internet Explorer" betroffen. Es
ist jedoch zu erwarten, dass in Zukunft auch andere Browsersysteme
manipuliert werden. |
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Computerviren |
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Der Begriff Virus kommt aus der
Biologie - Programmroutinen reproduzieren sich selbst und
manipulieren zum Beispiel das Betriebssystem oder verändern andere
Programme.
Wie beim biologischen Virus
verbreitet sich dieser - hier von Rechner zu Rechner. Dies kann auf
verschiedenste Arten und Weisen erfolgen. Neben dem Nutzen von
infizierten Datenträgern haben die Computerviren dank weltweiter
Vernetzung über das Internet eine optimale Ausgangslage, um sich in
nie dagewesenen Ausmaßen zu reproduzieren. Seit einigen Jahren gibt
es vermehrt Würmer, welche sich hauptsächlich durch E-Mails
verbreiten und bei der Industrie Schäden in Milliardenhöhe
verursachen.
Bei den Viren wird zwischen den 3
großen Kategorien Bootviren, Datei- oder
Programmviren sowie Makroviren unterschieden:
Bootviren befallen
den ausführbaren Bereich des Bootsektors von Medien wie Disketten
oder Festplatten. Bereits beim Rechnerstart werden die Viren geladen
und können sich auf andere Medien weiter verbreiten.
Datei- oder
Programmviren verändern den Code von ausführbaren
Programmen. Wird ein solch manipuliertes Programm gestartet, lädt
sich der Virus in den Speicher und infiziert andere ausführbare
Programme.
Überall gibt es
Sicherheitslücken. So lassen etliche Skript- und Makrosprachen
Manipulationen am Datei- sowie Betriebssystem zu. Hier werden
Makroviren aktiv. Das Internet ist der ideale Nährboden für
die Störenfriede. Ob als E-Mail Anhang oder durch Scripts in
Internetseiten - Makroviren können sich durch das weltweite
Datennetz mit nie dagewesener Leichtigkeit verbreiten.
Weiter gibt es eine größere
Anzahl an virenähnlichen Programmen. Zu diesen zählen unter anderem
Würmer, Trojaner, Backdoors, Keylogger,
Spyware, Adware und Malware.
Die Schäden durch Viren sind
enorm. Neben Beeinträchtigungen des Systems können Viren zudem Daten
löschen und zerstören. Einigen Varianten ist es sogar möglich, der
Hardware durch Manipulation des Bios Schaden zuzufügen. Viren sind
auf jeden Fall ernst zu nehmen und sollten durch präventiven Schutz
durch eine Anti Virus Software bekämpft werden. Einen 100%igen
Schutz gegen neue Virenvarianten gibt es nicht. Der Großteil der
Viren hat mit einer entsprechenden Software jedoch keine Chance
mehr.
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Firewall |
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Firewalls schützen den Computer
vor Angriffen aus dem Internet oder einem lokalen Netzwerk. Der
Begriff Firewall steht dabei für eine Brandschutzmauer, welche den
Rechner vor Hacker Attacken & Co schützen soll.
Dabei werden die zuständigen
Ports und Adressen, über welche Daten verschickt werden,
kontrolliert. Bei vielen Firewalls können zudem Applikationen
eingeschränkt werden - installierte Spyware und Trojaner können
nicht mehr mit der Außenwelt kommunizieren. So wird der Computer
sowohl intern als auch extern abgesichert. |
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Hacker |
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Hacker sind Computeranwender,
welche in fremde Computersysteme eindringen. Im Gegensatz zu
Crackern wollen sie keinen Schaden anrichten, sondern beschränken
sich auf das Entwickeln von neuen Methoden, um Computersysteme zu
knacken und Zugriffsrechte zu erlangen. Heutzutage wird der Begriff
Hacker jedoch meist in einem negativen Zusammenhang auf der Ebene
der Cracker verwendet.
Das Tatwerkzeug eines Hackers ist
meist ein einfaches Modem - mit dem Wissen über Sicherheitslücken
versucht dieser, sich in ein fremdes System einzuloggen. Eine meist
verwendete Variante des Hackens ist die Eingabe stets neuer
Passwörter, bis das eigentliche Passwort erlangt wird.
Über im Internet erhältliche
Scripts können auch "Unbegabte" ihr Unwesen treiben und zu Hackern
werden. "Script Kiddies" legen Server mittels DOS (Denial of
Service) Attacken lahm oder verändern den Inhalt von Internetseiten
(Defacement Attacken). |
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Immunisierung |
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Einige Programme erlauben eine Immunisierung des
Systems. Dabei werden bekannte Angriffsflächen dicht gemacht, so
dass es Viren viel schwerer haben, sich auf dem Rechner einzunisten. |
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Keylogger |
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Ein Keylogger Programm zeichnet
unbemerkt alle Eingaben auf, welche durch Medien wie Tastatur oder
Maus getätigt werden.
Meist werden Keylogger von
Hackern installiert, welche ein System ausspionieren wollen.
Eingegebene Passwörter, Kontonummern und Co werden so mitgeloggt.
Alle Daten werden anschließend über das Internet versendet oder in
einer LOG Datei gespeichert.
Keylogger sind meist illegal,
werden aber auch vermehrt von Arbeitgebern eingesetzt, um ihre
Mitarbeiter zu kontrollieren. |
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Malware |
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Malware ist allgemein Software,
welche als Ziel hat, auf einem Computersystem Schaden anzurichten
und eine offene oder verdeckte Schadfunktion hat. Diese reicht hier
von Manipulation des Systems bis hin zum Datenverlust durch gezielte
Datenzerstörung.
Unter den Begriff der Malware
fallen u.a. Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Backdoors und
bösartige Dialer (Einwahlprogramme). |
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Scanner |
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Ein Virenscanner untersucht den
Rechner nach Viren. Dabei nutzt er eine Liste mit Informationen von
bereits bekannten Viren. Mit diesen Virensignaturen (auch
Virendefinitionen genannt) können die Schädlinge mühelos enttarnt
werden. Aufgrund der hohen Anzahl neuer Viren muss diese Liste
ständig erweitert und ausgebaut werden.
Virenscanner und Anti Virus
Programme beinhalten meist eine Option zur Entfernung der gefundenen
Viren. Wurde ein Virus erkannt oder wird ein vermeintlicher Virus
vermutet, ohne dass bereits eine bekannte Möglichkeit zur Entfernung
vorhanden ist, wird oftmals eine Quarantäne Funktion angeboten. Hier
werden Viren ausser Gefecht gesetzt und unter Quarantäne gehalten,
bis eine entsprechende Gegenmaßnahme verfügbar ist.
Die gängigsten Virenscanner
Produkte sind nur auf Viren und Würmer ausgerichtet. Bereiche wie
Trojaner, Ad- & Spyware sowie gefährliche Dialer werden von den
meisten Anti Virus Programmen vernachlässigt, weshalb es für diesen
Zweig spezialisierte Scanner und Abwehr Programme gibt. |
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Spam |
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Spam oder Spamming ist ein
Massenversand über das Internet. Benutzer erhalten unerwünschte
Werbe E-Mails in großen Mengen. Dies kann durch das Eintragen in
Mailinglisten oder Newslettersysteme geschehen.
Organisierte Spam Versender
sammeln E-Mail Adressen für das dauerhafte Bombardieren mit Werbung.
Neben dem kommerziellen Gedanken gibt es auch den Gedanken der
Hinderung. So nutzen unseriöse Benutzer von illegalen Programmen
Tausende E-Mails, um ihr Opfer damit zu überfluten und ihnen in
diesem Sinne Schaden zuzufügen. |
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SpyBots |
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SpyBots sind kleine Programme,
welche meist zusammen mit AdBots (unerwünschte Werbung) die
Rechnereinstellungen verändern. Sie verfügen zudem über eine
Spionagemöglichkeit und leiten Daten über den Benutzer über das
Internet weiter. |
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SpyWare |
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SpyWare sammelt Informationen
über den Benutzer und dessen Surfereigenschaften. Diese Daten werden
meist ohne dessen Wissen und Zustimmung an Dritte weitergegeben.
Neben Eigenschaften beim Surfen
werden oftmals auch private Benutzerdaten weitergegeben. Diese
Informationen werden von Firmen anschließend kommerziell genutzt. So
können diese Werbung gezielter aufschalten und versprechen sich
höhere Einnahmen. |
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Trojan
Downloader |
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Software, welche über das
Internet meist eine größere Anzahl verschiedener Trojaner auf den
Rechner installiert. Neuere Trojan Downloader haben zudem eine
intelligente Update Funktion, wodurch Trojaner stets nachgeladen
werden. |
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Trojaner |
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Trojaner oder auch Trojanische
Pferde sind Programme, welche neben ihrer eigentlichen Funktion noch
versteckte Funktionen haben.
Einmal vom Anwender installiert,
ahnt dieser nichts Böses und nutzt das entsprechende Programm. Durch
die versteckten Funktionen können jedoch u.a. Daten ausspioniert
werden. So werden Passwörter oder Bank- und Kreditnummern mit
Leichtigkeit entwendet.
Bei vielen Trojaner Varianten
kann ein wildfremder Mensch mit einem entsprechenden Programm den
eigenen Rechner über das Internet kontrollieren, Änderungen am
System vornehmen, Dateien einsehen sowie löschen oder sogar einen "Screenshot"
vom Bildschirm erstellen. |
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Viren |
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Der Begriff Virus kommt aus der
Biologie - Programmroutinen reproduzieren sich selbst und
manipulieren zum Beispiel das Betriebssystem oder verändern andere
Programme.
Wie beim biologischen Virus
verbreitet sich dieser - hier von Rechner zu Rechner. Dies kann auf
verschiedenste Arten und Weisen erfolgen. Neben dem Nutzen von
infizierten Datenträgern haben die Computerviren dank weltweiter
Vernetzung über das Internet eine optimale Ausgangslage, um sich in
nie dagewesenen Ausmaßen zu reproduzieren. Seit einigen Jahren gibt
es vermehrt Würmer, welche sich hauptsächlich durch E-Mails
verbreiten und bei der Industrie Schäden in Milliardenhöhe
verursachen.
Bei den Viren wird zwischen den 3
großen Kategorien Bootviren, Datei- oder
Programmviren sowie Makroviren unterschieden:
Bootviren befallen
den ausführbaren Bereich des Bootsektors von Medien wie Disketten
oder Festplatten. Bereits beim Rechnerstart werden die Viren geladen
und können sich auf andere Medien weiter verbreiten.
Datei- oder
Programmviren verändern den Code von ausführbaren
Programmen. Wird ein solch manipuliertes Programm gestartet, lädt
sich der Virus in den Speicher und infiziert andere ausführbare
Programme.
Überall gibt es
Sicherheitslücken. So lassen etliche Skript- und Makrosprachen
Manipulationen am Datei- sowie Betriebssystem zu. Hier werden
Makroviren aktiv. Das Internet ist der ideale Nährboden für
die Störenfriede. Ob als E-Mail Anhang oder durch Scripts in
Internetseiten - Makroviren können sich durch das weltweite
Datennetz mit nie dagewesener Leichtigkeit verbreiten.
Weiter gibt es eine größere
Anzahl an virenähnlichen Programmen. Zu diesen zählen unter anderem
Würmer, Trojaner, Backdoors, Keylogger,
Spyware, Adware und Malware.
Die Schäden durch Viren sind
enorm. Neben Beeinträchtigungen des Systems können Viren zudem Daten
löschen und zerstören. Einigen Varianten ist es sogar möglich, der
Hardware durch Manipulation des Bios Schaden zuzufügen. Viren sind
auf jeden Fall ernst zu nehmen und sollten durch präventiven Schutz
durch eine Anti Virus Software bekämpft werden. Einen 100%igen
Schutz gegen neue Virenvarianten gibt es nicht. Der Großteil der
Viren hat mit einer entsprechenden Software jedoch keine Chance
mehr.
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Würmer |
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Würmer sind eigenständige
Programme, welche sich über ein Netzwerk von Rechner zu Rechner
weiterverbreiten. Dies kann sowohl das Internet als auch ein
(lokales) Intranet sein. In allen Fällen werden Sicherheitslücken
ausgenutzt - so verbreiten sich Würmer am liebsten über E-Mail
Anhänge und nutzen zudem Lücken in Scriptsprachen & Co.
Einmal von einem Wurm befallen,
kann dieser Schaden anrichten. Einige Varianten suchen auf dem
Rechner oder auf besuchten Internetseiten nach neuen E-Mail Adressen
und verschicken sich anschließend automatisch an die möglichen
Opfer. Die Wurmvarianten verändern sich ständig und können aufgrund
erhöhtem E-Mail Datenverkehr Datennetzwerke so stark auslasten, dass
diese unter dem enormen Druck zusammenbrechen. |
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