 |
:::
Tipps & Infos ::: Mit
unseren Tipps & Infos können Sie etliche Sicherheitslöcher
schließen, die Systemsicherheit weiter erhöhen und auch ansonsten
noch das Ein oder Andere dazulernen.
 |
Active X deaktivieren |
|
|
Active X ist eine Scriptsprache,
durch welche Internetseiten mit einigen Extras bereichert werden.
Eigentlich ist gegen eine Bereicherung des Browsers nichts
einzuwenden. Leider gibt es durch Active X auch erhebliche
Sicherheitslöcher, wodurch Viren einen optimalen Angriffspunkt
gefunden haben. Spielend leicht gelangen sie auf den Rechner und
können ihr Unwesen treiben.
Scriptsprachen sind nur in den wenigsten Fällen
wirklich notwendig. Die Navigation und das Surfen sollte auch ohne
Active X funktionieren, weshalb man dieses Script deaktivieren kann.
Beim Internet Explorer einfach auf Extras >
Internetoptionen klicken. Hier die Registerkarte Sicherheit
wählen. Je höher die Sicherheit eingestellt ist, desto besser. Wir
empfehlen mindestens die Stufe "Mittel", so erfolgt das Surfen im
Internet noch ohne störende Einschränkungen. Nun muss jedoch noch
Active X deaktiviert werden. Hierfür auf Stufe anpassen...
klicken. Hier lassen sich nun Active X Steuerelemente und PlugIns
deaktivieren. Das Surfen im Internet wird wieder sicherer... |
|
| |
 |
das System immunisieren |
|
|
Manche Virenscanner bieten die
Option, das System zu immunisieren. So auch der Ad- und Spyware
Scanner SpyBot - Search & Destroy (erhältlich unter
Downloads). Viren nutzen meist die gleichen Angriffsflächen. Genau
diese werden mittels Immunisierung dauerhaft für Angreifer
unzugänglich gemacht. Prävention ist hier sehr sinnvoll. Viren & Co
haben kaum mehr eine Chance, überhaupt einen Angriffspunkt zu
finden. Mit einem dauerhaften Virenscanner als Hintergrundwächter
ist das System sehr gut geschützt und sollte (fast) allen
Virenattacken Stand halten. |
|
| |
 |
abgesicherter Modus & Systemwiederherstellung |
|
|
In Windows gibt es einen
sogenannten abgesicherten Modus. Bei Problemen mit dem System
kann hier selbst in schlimmsten Fällen noch das ein oder andere
gerettet werden. Denn wenn der Rechner in Windows aufgrund Viren
oder allgemeinen Fehlern kaum noch funktioniert, kann man sich im
abgesicherten Modus meist noch frei bewegen. Hier werden nur die
minimalsten Systemkonfigurationen geladen. So lassen sich
Veränderungen vornehmen, damit der Computer auch im normalen Modus
wieder richtig funktioniert.
Direkt beim Start des Computers (gleich nach Anzeige
des BIOS Startbildschirms) müssen Windows XP Nutzer die Taste F8
drücken. Schon erscheint ein Menü mit mehreren Auswahlmöglichkeiten.
So kann man neben dem abgesicherten Modus auch gewisse Treiber
ausschließen, eine DOS Shell nutzen und vieles mehr.
Ein weiterer Menüpunkt ist die Wiederherstellung
der letzten als funktionsfähig bekannten Systemdateien. Funktioniert
ein Rechner nicht mehr richtig oder sind entsprechende Dateien
beschädigt, können diese ganz einfach wieder hergestellt und das
System in vielen Fällen gerettet werden. |
|
| |
 |
verschiedene Benutzerebenen einrichten |
|
|
Bei u.a. Windows XP gibt es die
Möglichkeit, verschiedene Benutzerkonten und -ebenen einzurichten.
Dies ist sehr sinnvoll. Zum einen kann man hier getrennt
Administrator- sowie einfache Benutzerrechte zuweisen. So haben nur
Administratoren Zugriff auf alle wichtigen Systemfunktionen und
bekommen so eine bessere Kontrolle. Zum anderen lassen sich
Benutzerkonten mit einem Passwort schützen und Layouts etc. lassen
sich individuell den eigenen Wünschen anpassen.
Kleinere Viren befallen unter Umständen nicht gleich
das gesamte System. Wenn im schlimmsten Fall auch der aktuellste
Virenscanner nicht helfen kann, muss nicht immer sofort die
Festplatte formatiert werden. In einigen wenigen Fällen langt das
Entfernen des jeweiligen Benutzerkontos, durch welchen der Virus
kam. Gerade lästige Ad- und Spyware Komponenten lassen sich auf
diesem Wege oftmals noch entfernen. Natürlich ist es aufwendig,
Benutzerkonten zu löschen und wieder anzulegen. Deshalb sollte man
darauf achten, welche Software man installiert, um gar nicht erst
Viren und Co einzufangen. Auch empfiehlt es sich, präventive
Maßnahmen zu nutzen und eine Anti Virus Software als
Hintergrundwächter laufen zu lassen. |
|
| |
 |
Windows Betriebssystem stets aktualisieren |
|
|
Auch das beste Betriebssystem
weist in der Regel noch einige Bugs auf. Das sind kleine Fehler im
Programmcode, welche Hackern sowie Viren einen Angriffspunkt
liefern. Wird ein Bug bekannt, arbeiten die Entwickler auch schon an
einer Verbesserung der Software, um die Sicherheitslücke zu
schließen. In regelmäßigen Abständen gibt es Updates, um das
Betriebssystem zu aktualisieren und den Rechner zu schützen.
Bei Windows XP gibt es eine automatische Update
Funktion. Mit einer aktiven Internetverbindung können Updates
wahlweise automatisch, nach Autorisierung oder gar nicht vorgenommen
werden. Auch auf der Internetseite vom Hersteller Microsoft lassen
sich alle Updates als Downloads finden. Ist keine Internetverbindung
vorhanden, hilft der Support von Microsoft gerne weiter. Auch ist es
wohl möglich, Updates über eine CD-Rom zu beziehen.
Diese Updates des Systems sind sehr wichtig. Viren
haben viel weniger Chancen, da bekannte Angriffsflächen geschlossen
werden. |
|
| |
 |
Anti Spam |
|
|
Unter Downloads finden Sie
die Kategorie Anti Spam. Hier gibt es passende Software, um
die E-Mail Eingangsbox vor Viren sowie Spam zu schützen. Doch nicht
nur mit Programmen kann die Sicherheit erhöht werden.
Für Nutzer von Outlook etc. ist es wichtig, dass
E-Mail Anhänge nicht automatisch geöffnet werden und Scripts
innerhalb E-Mails möglichst nicht ausgeführt werden. Gerade Würmer
verbreiten sich zu vielen Millionen über E-Mail Anhänge und nutzen
Sicherheitslücken in Scripts, um sich auf den Rechner des jeweiligen
Opfers zu kopieren. Soweit möglich, sollte dies in den Optionen
deaktiviert werden. Weiter
heisst es: Augen auf! Denn E-Mail Viren lassen sich meist direkt
erkennen. Ist der Absender unbekannt, ist dies schon mal ein großer
Hinweis. Die Betreffzeile verrät meist den Rest. Unbekannte E-Mail
Anhänge sollten nur unter äußerster Vorsicht geöffnet werden. Haben
solche Dateien eine doppelte Endung wie ".doc.exe", so ist davon
auszugehen, dass es sich um einen Virus handelt. Die Datei wurde als
eine DOC Datei getarnt, ist jedoch eine ausführbare EXE Datei. Mit
etwas Vorsicht lassen sich 95% der E-Mail Viren leicht umgehen. |
|
| |
|
 |